James Geccelli
Website james-geccelli.de
Ein erster provisorischer Zugang zu Geccellis Bildern, der schon in einem zweiten Schritt korrigiert werden muss, könnte zwischen zwei Verfahren unterscheiden: der weißen Grundierung einerseits, den bunten Linien andererseits. Jene gleicht das Gemälde der Wand an, diese durchmessen das Bildfeld in waagerechter Richtung, wiederholen die obere und untere Bildkante und deuten zudem verschiedene Möglichkeiten eines Horizonts an, der wiederum auf die Position eines Betrachters vor dem Bild verweist.
Ralph Ubl, Basel

“Das Blatt Papier mir gegenüber ist eine leere Seite, und es ist zugleich auch ein Körper im Raum. So wie das Blatt sich als umgrenzte Fläche, als eine Einheit behauptet, so entzieht es sich auch. Jede Spur auf dem Blatt verweist auf Stückhaftes, auf Brüche, Fehlbarkeiten und Vorläufigkeit. Mit den ersten Markierungen auf dem Blatt, im Hin und Her zwischen Setzung und Aufhebung, beginne ich mich zu orientieren. Als würden sich erst in der Bewegung des Blickes die Elemente binden als eine Konfiguration. Das Auge zeigt dabei die Neigung, eine Gestalt festzuhalten, so flüchtig sie auch sei.“
James Geccelli


