Electrical Jubilee Rome

Website electricalwalks.org/virtual-walk-rome
In Rom wurde anlässlich des Heiligen Jahres 2025, nach Oslo und Tbilisi der dritte Virtuelle Electrical Walk realisiert.
Die Metropole bereitete sich mit der Restaurierung ihrer Heiligtümer und dem Bau neuer Straßen, Bahnhöfe, Plätze, Brunnen usw. auf die Ankunft von Millionen von Pilgern und Touristen vor. Rom war lange Zeit eine Baustelle, um sich für die Öffnung der heiligen Türen der Basiliken San Pietro, Santa Maria Maggiore, San Giovanni und San Paolo von seiner neuen Seite zu zeigen. Die Panoramen wurden 2024 und 2025 vor und nach Beginn des „Anno Santo” erstellt.
Das Projekt wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Electrical Jubilee” realisiert, das von Kappabit Srl in Zusammenarbeit mit dem LAT Laboratory for Art and Technologies der Universität Rom „Tor Vergata” konzipiert und gefördert und vom Center of Excellence for the Cultural Technology District of Regione Lazio (DTC Lazio) kofinanziert wurde.
Team:
Christina Kubisch (electromagnetic recordings),
Frank Paul (360° photography, video, photo documentary),
Tom Thiel (acoustic recordings, audio editing and mastering)
Nach Abschluß des Projekts macht die Ausstellung ELECTRICAL JUBILEE im Goethe Institut Rom die Ergebnisse der Klangforschung in Rom zugänglich.

Dazu werden dokumentarische Videos, von der Recherche der elektronischen und akustischen Klänge der Stadt Rom während und nach den Transformationion vieler Plätze und Kulturstätten anlässlich des Heiligen Jahres 2025 gezeigt, ausserdem virtual electrical walks in Rom als immersive 360° Panoramen mit surround sound, welche die Klangerfahrung der electrical walks in der Austellung ermöglichen.
Fotografien der untersuchten Orte geben eine Orientierung zum Umfang der Recherche.
Pläne von zuvor weltweit von Christina Kubischs durchgeführten electrical walks zeigen den Kontext in dem das Projekt entstand.
Mit einer von Tom Thiel programmierten, 4–kanaligen „Mixer Station“ können BesucherInnen nach Voranmeldung eigene Mixes aus ca. 40 gespeicherten Aufnahmen von elektronischen und akustischen Klängen Roms kreieren.




Ausgewählte Routen von weltweit von Christina Kubisch durchgeführten „electrical walks“ werden in Form von gedruckten Flyern präsentiert.

Parallel zur fotografischen Arbeit an den virtual electrical walks entstanden die freien Arbeiten four holy doors, eine Mehrfachbelichtung die die vier porte sacre (heiligen Türen ) Roms in einem Bild vereint sowie Panorama Lightbox Rome, eine Collage aus über 600 Panoramafotografien Roms, das fotografische Ausgangsmaterial für den virtual electrical walk Rome.




